Leistungen

Häufige Fragen

KLuG benötigt die Originalrechnung.
Trennen Sie den Einzahlungsschein vorher ab, denn Sie müssen das Honorar Ihrem Arzt selbst überweisen. Die Originalrechnung senden Sie der KLuG zur Abrechnung und Gutschrift ein. Die Kopie behalten Sie für Ihre Unterlagen. 

Seit 01. Juli 2009 gelten für die Übernahmen der Kosten von ambulanten Psychotherapien folgende Bestimmungen:

Grundsätzlich werden nur psychische Erkrankungen von der Grundversicherung übernommen.
Wenn die Therapie «lediglich» zur Beratung (beispielsweise bei Be­ziehungsproblemen) oder zur seelischen Entwicklung gemacht wird, leistet die Krankenkasse keine Beiträge. Das Gleiche gilt, wenn die Wirksamkeit der Therapie nicht wissenschaftlich erwiesen ist. 

Die Therapie muss in erster Linie durch einen Psy­chiater durchgeführt werden.
Psychiater sind Ärzte mit einer mehrjährigen Weiterbildung bis zum Spezialtitel in Psychiatrie und Psychotherapie. Ist jedoch ein Psy­chotherapeut oder Psychologe bei einem Arzt in der Praxis angestellt, kann die Therapie an diese Fachperson delegiert werden. In diesem Fall hat der Arzt eine Überwachungspflicht. Bei Unsicherheiten lohnt es sich, nachzufragen, ob der Therapeut über die Grundver­sicherung abrechnen darf.

Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten für höchstens vierzig Abklärungs- und Therapiesitzungen.
Falls sich abzeichnet, dass die Behandlung nach dieser Zeit nicht abgeschlossen ist, ist ein Bericht an den Vertrauensarzt mit einem begründeten Vorschlag für die Fortsetzung der Therapie nötig. 

Seit dem 1. März 2014 werden für medizinische Leistungen, die zwischen dem 1. Tag der 13. Schwangerschaftswoche und 8. Wochen nach der Geburt entstehen, keine Kostenbeteiligungen (Franchise, Selbstbehalt und Spitalbeitrag) erhoben.  Damit die Abrechnung korrekt erfolgt, bitten wir Sie, uns im Falle einer Schwangerschaft das Mutterschaftsformular zuzustellen.

Ja, für Leistungen der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung wird bei Kindern bis zum vollendeten 18. Altersjahr ebenfalls ein Selbstbehalt von 10% erhoben
Der Maximalbetrag pro Kalenderjahr beträgt CHF 350.-. 

Ja, unter folgender Voraussetzung:
Solange Sie sich für eine begrenzte Zeit ins Ausland begeben, Ihren Wohnsitz aber nicht dorthin verlegen, sind Sie weiterhin in der Schweiz versicherungspflichtig.

Auch in diesen Fällen muss ein Formular ausgefüllt werden.
Nur mit der Unfallmeldung kann KLuG herausfinden, ob eine andere Versicherung für die Unfallkosten aufkommt. Lehrlinge etwa sind über ihren Arbeitgeber unfallversichert. Und wenn eine andere Person den Unfall verursacht hat, kommt der Haftpflichtversicherer des Unfallverursachers zum Zug. Das Unfallformular für Kinder finden Sie hier

Ja, wenn Sie den Unfall in der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung eingeschlossen haben.
Sobald der Unfall von der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen wird, müssen Sie eine Kostenbeteiligung entrichten. Aus der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung werden in diesem Fall die gleichen Leistungen wie bei Krankheit übernommen. 

Podologen sind keine Leistungserbringer im Sinne des Krankenversicherungsgesetzes.
Auch ist die Fusspflege an sich keine kassenpflichtige Leistung. Lediglich die Fusspflege bei Diabetikern gilt als kassenpflichtig, wenn Sie im Rahmen der Spitex oder im Pflegeheim von zugelassenen Krankenschwestern oder Krankenpflegern auf ärztliche Anordnung hin erbracht wird. Die Fusspflege im Rahmen der Grundpflege beschränkt sich auf das Schneiden der Nägel und allenfalls auf das Einsalben der Füsse.